Zuerst wird sichtbar gemacht, wer profitiert und welches konkrete Problem gelöst wird. Fotos, kurze Zitate, Skizzen und bereits vorhandene Beiträge der Nachbarschaft helfen, den Bedarf zu belegen, ohne Menschen zu stigmatisieren. Je präziser die Begründung, desto gerechter lassen sich knappe Mittel lenken.
Ein schlanker Kostenplan, ein einfacher Ablauf, Genehmigungen, Zeitfenster und Risiken werden kurz beschrieben. Die Bewertung würdigt Mut, verlangt aber Plausibilität. Kleine Sicherheitspuffer und Nachbarschaftshilfe senken Risiken erheblich, während Etappenpläne und freiwillige Coachings bei Engpässen unterstützen, ohne Projekte unnötig zu belasten.
Gerechtigkeit wird konkret, wenn Barrieren aktiv adressiert werden. Punkte gibt es für niedrigschwellige Beteiligung, kinderfreundliche Zeiten, mehrsprachige Einladungen, sichere Räume und rollstuhlgerechte Zugänge. Bewerbungen aus unterrepräsentierten Straßen oder Häusern werden sichtbar ermutigt, ohne ihre Würde zu beschädigen oder Eindrücke von Almosen zu erzeugen.
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